Therapiezentrum Ybbs – Sozialtherapeutisches Zentrum

Niederösterreich Gemeinnützig ★ 4 (51 Bewertungen)
Adresse
Persenbeuger Straße 1-3, 3370 Ybbs an der Donau
Telefon
07412/55100-0
E-Mail
posttzy@wienkav.at
Website
www.wienkav.at/tzy

Beschreibung

Pflegeeinrichtung in Niederösterreich.

Spezialisierungen

Langzeitpflege
Therapiezentrum Ybbs – Sozialtherapeutisches Zentrum

Standort

Erfahrungsberichte

★★★★★ Nina Jandrisevits Google

Mein 3-monatiger Therapieaufenthalt im Sommer 2025 hat meiner Genesung (Depressionen) sehr geholfen, vielen Dank für das tolle Therapieangebot und die engagierten MitarbeiterInnen! 🧡 Jede/r einzelne MitarbeiterIn ist überdurchschnittlich motiviert und emphatisch. Man merkt dass die Ärzte/TherapeutenInnen sowie die Pflege Ihren Job gerne machen und man wird auf Augenhöhe behandelt! Besonders spitze ist das Team der Station 6 (Stationsarzt Dr. Graf ist mehr als engagiert und kompetent, man wird nicht nur schnell abgefertigt wie beim Hausarzt) Herr Dr.Graf hat für mich sehr viele wichtige Facharzttermine (Neurologin, Schlaflabor etc.) in kürzester Zeit organisiert. Auch Mag.Wopolensky ist ein feinfühliger Therapeut, der gut zuhören kann und wertvolle Tipps auf den Weg mitgibt. Das Pflegepersonal von Station 6 ist auch immer bemüht (ich hatte auch paar kleine Blessuren) und hört einem zu. Auch das Entlassungsmanagement ist top!! Frau DGKP Lindenhofer ist bestens informiert über diverse soziale Vereine(promente, login usw.) sowie Angebote (Freizeitprogramme, Selbsthilfegruppen, Psychotherapie etc.)

vor 3 Monaten

★★★★★ Markus Heindl Google

War zur Stabilisierung auf der Station 4! Wurde sehr gut aufgenommen! Die Therapien haben sehr gut gewirkt! Das Personal Die Stationsleiterin und die Pfleger und Pflegerinnen alle sehr nett und entgegenkommend! Und Hilfsbereit! Wenn ich wieder auf eine Stabilisierung brauche möchte ich wieder auf die Station 4!!

vor 3 Monaten

★★★★★ Bobby Bojku Google

Die Station 2 des Therapiezentrum Ybbs ist einfach großartig! Sehr familiäre Atmosphäre, das gesamte Personal ist äußerst freundlich, hilfsbereit und professionell. Man fühlt sich hier wirklich wie zu Hause. Ich habe mich jederzeit gut aufgehoben gefühlt und kann die Station nur weiterempfehlen.

vor 4 Monaten

★★★★☆ Helga Meiböck Google

Es ging mir sehr schlecht als ich nach Ybbs auf die Station,2kam . Damals war es mir nicht bewusst das es mir helfen würde. Es war noch ein langer Weg den ich gegangen bin.Ich erinnere mich mit einem tollen Gefühl an die Zeit zurück. Ich erinnere mich an die freundlichen Pfleger und Schwestern und an den Psychotherapeiten . An die gute Seele der Station, unsere Reinigungskraft . Als ich nach Jahren wie es mir dann besser ging zurück schaute kamen die Erinnerungen an diese schönen Ort . Ich kann es weiter empfehlen,auch wenn man es nicht gleich wahrnimmst das es einem hilft . Mir hat es sehr geholfen auch wenn ich es erst lange Zeit später realisiert habe . Ich danke der Station 2 den Schwestern,Pfleger Therapeuten die im Jahre 2015,/2017 dort gearbeitet haben . Vielen lieben Dank für die liebevolle Betreuung.

vor 5 Monaten

★☆☆☆☆ marlena Google

Ich habe erzählt was mich depressiv, müde, wütend macht,… Offenbar passt es manchen Menschen dort nicht, wenn man ehrlich antwortet. Eine Pflegerin fühlte sich extrem angegriffen, als ich meine Gefühle und meine Wahrnehmung bestimmter Situationen geteilt habe – sie wurde sehr sehr wütend. Ich habe niemanden beleidigt, ich habe nur meine innere Realität ausgesprochen. Auch in der Einzeltherapie mit Frau Kathol habe ich Dinge benannt, die mich müde und depressiv machen, dinge die sich für mich sinnlos anfühlen. Sie hörte zu. Dann fragte sie mich, warum ich überhaupt noch hier sei. Ich nannte mehrere Gründe. Sie sagte mir das sind berechtigte Gründe, allerdings aus ihrer Sicht nicht berechtigt, dass ich hier bleibe. Ich erklärte ihr, dass ich auch therapeutische Ziele habe – weil sie selbst sagte, das sei eine wichtige Säule dafür, warum Menschen hier bleiben dürfen. Ich sagte, ich möchte hilfreiche Gespräche führen und sinnvolle Therapien bekommen. Wir einigten uns darauf, was wir in der Einzeltherapie machen können und was ich erwarten darf. Jetzt brauche ich Therapie von dieser Therapie. Eine Woche später werde ich in das Zimmer der Pflegeleitung gerufen – Pflegeleitung, Einzeltherapeutin, eine Pflegerin. Ich wusste nicht was mich erwartet doch hatte schon ein unangenehmes Gefühl. Sie sagen mir ich werde Entlassen, noch heute. Anscheinend wurden Dinge, die ich gesagt oder getan habe, als großes Problem gewertet. Doch im Kern hat niemand versucht, tiefer auf mich einzugehen und mit mir eine Win-Win-Situation zu schaffen. Ein gutes Beispiel einer BEZIEHUNGSDYSFUNKTION. Wenn ich meine Gefühle und Gedanken teile, wenn ich sage, was mich depressiv, müde oder wütend macht, wird das als Angriff gewertet. Manche Menschen dort fühlen sich persönlich angegriffen, statt tiefer auf das einzugehen, was ich eigentlich ausdrücken will. Meine Gefühle werden nicht erforscht, sondern bewertet. Gut oder böse. Richtig oder falsch. Beim Abschlussgespräch mit der Ärztin wurde mir gesagt, dass sie keine vorzeitige Entlassung dokumentieren möchte, sondern eine reguläre. Denn bei einer vorzeitigen Entlassung müsste ein Grund angegeben werden. Ich fragte: Im Prinzip ist es doch eine vorzeitige Entlassung. Was wäre der Grund? Die Ärztin wich lange aus. Nach wiederholtem Nachfragen fiel ein Wort – therapieunwillig. Ich habe alle Therapien besucht. Ich habe mitgemacht. Ich habe mich beteiligt. Ich habe aufgezeigt. Ich habe gesprochen. Therapieunwillig ist jemand, der sich verweigert – nicht jemand, der ehrlich ist, hinterfragt und echte Tiefe sucht! Als ich teilte, dass ich mich von meiner Familie ungerecht behandelt fühle und dass mich das stark belastet, bekam ich die Antwort: Meine Eltern sind nicht mehr für mich verantwortlich, ich sei jetzt selbst verantwortlich. Ist das hilfreich? Nein. Fühle ich mich dadurch gesehen? Nein. Solche Aussagen minimieren Schmerz, statt ihn ernst zu nehmen. Weitere Aussagen waren: – Holen Sie sich eine eigene Wohnung, dann sind sie unabhängig. – Achten Sie auf Ihre Bedürfnisse. – Setzen Sie Grenzen. – Entwickeln Sie Selbstliebe. – Gehen Sie in die Sonne. – Denken Sie positiv. Das sind Floskeln. Sie klingen nach Hilfe, fühlen sich aber an wie emotionale Abwehr. Es ist einfacher, jemandem „Selbstverantwortung“ zu predigen, als sich wirklich mit seinem Schmerz auseinanderzusetzen. Ich habe das Gefühl, dass manche Menschen dort glauben, sie helfen – während sie in Wahrheit genau das Gegenteil tun. Gerade Menschen, die bereits durch fehlende Empathie und fehlendes Verständnis geschädigt wurden, erleben hier erneut das Gleiche: Nicht gesehen werden. Nicht ernst genommen werden. Als Problem dargestellt werden, weil sie ehrlich sind. Nach meiner Entlassung fühle ich mich im Stich gelassen. Es fühlt sich egal an, wie es mir damit geht. Hier wird ihre Beziehungsdysfunktion wieder deutlich – mein Wohlergehen spielt in ihren Entscheidungen keine Rolle! Und das ist extrem traurig. Vor allem in einer Einrichtung, die eigentlich Heilung verspricht. Helfen Sie Menschen WIRKLICH, oder glauben Sie nur, dass Sie helfen?

vor einem Monat

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